Webinarwoche FUNDRAISING.DIGITAL

Digitales Fundraising ist ein Themenfeld, das sich rasant weiterentwickelt. Doch bei Tools, Tipps und technischen Neuerungen immer auf dem Stand der Dinge zu bleiben, ist gar nicht so einfach! Deshalb veranstalten das Haus des Stiftens gemeinsam mit dem Fundraiser Magazin am 25. März die Webinarwoche FUNDRAISING.DIGITAL, für die ihr euch hier anmelden könnt.

Die digitalen NonProfit-Spezialisten Techsoup sind Partner des Haus des Stiftens und teilen ihr Wissen regelmäßig auch mit der deutschen Community. Hier haben sie zur Einstimmung die acht wichtigsten Trends und Tipps zum Thema „Digitales Fundraising“ zusammengefasst.

1. Verwendet eine Lightbox für Spendenkampagnen

Lightboxen sind Popup-Grafiken, die nach einigen Sekunden beim Besuch einer Website erscheinen. Sie lenken zuverlässig die Aufmerksamkeit eurer Website-Besucher auf eine bestimmte Fundraising-Kampagne. Eine Lightbox könnt ihr so konfigurieren, dass sie nur auf euren meistbesuchten Seiten angezeigt wird und nur einmal pro Besuch – um eure Besucher nicht zu irritieren.

2. Macht die Option „MONATLICH SPENDEN“ zur Standardeinstellung

Photo by Estée Janssens on Unsplash

In der Vergangenheit war die einmalige Spende die übliche Standardeinstellung. Heute geht der Trend zur monatlichen Spende. Diese Einstellung hilft dabei, leichter verträgliche Spendenbeträge anbieten zu können – z.B. 10 € pro Monat gegenüber einer einmaligen Spende von 120 € im Jahr.

3. Stellt sicher, dass eure Kampagnen mobil sichtbar sind

Eine Hand hält ein Handy.
Photo by ROBIN WORRALL on Unsplash

Schon im Jahr 2017 wurden 24 Prozent aller Online-Spenden auf einem mobilen Gerät getätigt. Da diese Zahl steigt, ist es wichtig, Website und E-Mails responsiv zu gestalten. Um zu verfolgen, wie viel eures Datenverkehrs über mobile Geräte erfolgt, sollten ihr euch die Daten eures Website-Tracking-Tools ansehen. Wenn mehr als 20 Prozent eurer Online-Spenden mobil sind, ist es besonders wichtig, dass ihr alle eure Marketingaktivitäten mobil verfügbar macht!

4. Verwendet mehrstufige Spendenseiten

Statt eines langen und unübersichtlichen Spendenformulars: Verwendet mehrere Schritte, um den Prozess ansprechender zu gestalten. Die Aufteilung in mehrere benutzerfreundliche Schritte macht das Erlebnis für Spender und Spenderinnen interaktiver und gibt ihnen zudem das Gefühl, dass der Prozess vorwärtsgeht.

5. Verwendet ein Tool, um die Absprungraten zu analysieren

9 Menschen springen auf einer Wiese.
Photo by Val Vesa on Unsplash

Mit Hilfe spezieller Tracking-Tools könnt ihr verfolgen, wer eine Spende in den Warenkorb gelegt und dann abgebrochen hat. Um diese Spender wiederzugewinnen, könnt ihr gezielte Marketingkampagnen durchführen. Findet erstmal heraus, weshalb der Abbruch stattgefunden hat. Vielleicht zögern die Menschen wegen der Spendensumme, oder sie benötigen mehr Informationen über die Organisation, bevor sie sich engagieren. Ihr könnt diesen Nutzerinnen und Nutzern gezielte Folge-E-Mails mit weiteren Informationen senden oder einen alternativen Betrag anbieten, der es ihnen leichter machen könnte, den Spendenprozess abzuschließen.

6. Entscheidet euch für eine vollintegrierte Spendenplattform

Viele Spendenplattformen haben inzwischen optimierte mobile Tools, sind Social Media-freundlich und verfügen über Kreditkartenmanagementsysteme. Mit dem geeigneten System könnt ihr euch ein vollständiges Bild davon machen, wer die Spenderinnen und Spender sind und was diese auf Ihrer Website tun. Dieser Überblick ermöglicht euch, intelligentere Kampagnen durchzuführen, die auf den Aktivitäten der Spenderinnen und Spender und den Spendenbeträgen basieren.

7. Nehmt Count-Downs in E-Mails auf

Ein älterer Wecker vor weißem Hintergrund.
Photo by insung yoon on Unsplash

Laut einer M+R Benchmarks-Studie stiegen die Einnahmen aus dem E-Mail-Fundraising im Jahr 2017 um 24 Prozent und machten 28 Prozent aller Online-Spenden aus. Die Studie ergab auch, dass Non-Profit-Organisationen für 1.000 zugestellte Spenden-E-Mails 36 Dollar gesammelt haben. Neben responsiven E-Mail-Vorlagen ist hier ein zweiter Trend zu erkennen: Countdown-Uhren. Sie helfen dabei, den Empfängerinnen und Empfängern die Dringlichkeit der Kampagne zu vermitteln und zu visualisieren, wie nah oder fern euer Projekt oder Unternehmen dem Ziel ist.

8. Persönliche Spendenaktionen für Geburtstage

Eine Hand hält eine Wunderkerze.
Photo by Josh Boot on Unsplash

Im Jahr 2017 führte Facebook ein persönliches Fundraising-Tool ein, mit dem Nutzer Freunde bitten können, für eine bestimmte Organisation zu spenden – zum Beispiel zu ihrem Geburtstag. Non-Profits, insbesondere kleinere Organisationen, können diese persönlichen Fundraising-Kampagnen nutzen, indem sie ein Team von Unterstützern aktivieren und sie mit dem ausstatten, was sie benötigen, um eine persönliche Fundraising-Kampagne zu starten. Non-Profits können solchen Unterstützern eine Landing Page, Grafiken oder E-Mail-Kopien zur Verfügung stellen.

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Dieser Beitrag wurde uns vom Haus des Stiftens Verfügung gestellt.
Das Haus des Stiftens ist ein Sozialunternehmen, das Stiftern, Förderern, Erblassern und Non-Profits unter die Arme greift: Sie stellen Informationen, Kontakte und Strukturen in der Startphase zur Verfügung und begleiten bei der täglichen Umsetzung. Dies tun sie in der Hoffnung, dass immer mehr gesellschaftliche Aufgaben durch effektives bürgerschaftliches Engagement nachhaltig gelöst werden.


Franziska

Franziska Zölzer ist in der Stiftung Bürgermut als Redakteurin und Community Managerin für das Projekt D3 mitverantwortlich. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur in Hamburg, London und Berlin (Abschluss: Master of Arts) war sie auf Agenturseite als Redakteurin, Social Media Managerin und PR-Beraterin im Bereich der politischen Kommunikation tätig. Privat betreibt sie einen DIY-Blog und engagiert sich politisch in ihrem Kiez in Berlin Friedenau.