Digital durch die Corona-Zeit: Eine wachsende Sammlung

Gerade muss bei vielen alles ganz schnell auf digital umgestellt werden. Wir wollen euch helfen: Hier sammeln wir fortlaufend und mit eurer Hilfe die besten Übersichten und Erklärungen.

Man sieht das Team von Stiftung Bürgermut im Zoom-Videocall: 10 Personen in Minikacheln an ihren Webcams

Seitdem immer mehr von uns von zuhause arbeiten müssen oder dürfen, rasselt es auf allen Kommunikationskanälen umso mehr.

Die einen haben viele Fragen, andere teilen ihr Wissen und geben Tipps – in der Flut von Informationen geht man leicht unter. Wir möchten euch beim digitalen Arbeiten unterstützen:

  • In unserer neuen Serie gehen wir tiefer auf Themen ein, die euch und uns jetzt beschäftigen
  • Wir glauben an die Macht der Schwarmintelligenz: Auf dieser Übersichts-Seite sammeln wir einige hilfreiche Angebote und Linklisten, die euch auf der Suche nach Tools, Apps und inhaltlichen Beiträgen zu euren Fragen hilfreich sein können.

Serie: Digitales Arbeiten

Wir möchten euch mit D3 gut durch die Shutdown- und Home Office-Phase begleiten. Dazu starten wir unsere Serie zu digitalem Arbeiten, die wir gemeinsam mit euch ausbauen möchten. Die ersten Beiträge der Serie sind schon online:

In Kürze folgen weitere Beiträge. Was braucht ihr noch an Wissen? Oder möchtet ihr euer Wissen und Erfahrungen auf D3 – so geht digital teilen? Schreibt uns gern!

Welche Tools braucht ihr jetzt?

In unserer digitalen Sprechstunde #PlötzlichDigital teilen wir und unsere Partner:innen von CorrelAid, GoVolunteer und openTransfer jeden Freitag unsere Bildschirme mit Euch: Slack, Zoom, Microsoft Teams, Trello: Wer sich den Funktionsumfang gängiger Tools einmal von erfahrenen Nutzer:innen zeigen lassen und Fragen beantworten lassen möchte, ist hier hier richtig. Alle Termine und bereits stattgefundene Sprechstunden als Videomitschnitt gibt es hier:

In Sachen Tools gibt sicher nicht nur die eine Lösung – aber zur Orientierung lassen wir euch bei uns in die D3-Tool-Liste schauen.

Für uns war und ist der Sprung ins komplett dezentrale Arbeiten zwar auch spannend und herausfordernd – aber wir waren aber gut darauf vorbereitet. Auf unseren Arbeitslaptops waren alle nun benötigten Tools bereits eingerichtet. Durch die routininerte Nutzung dieser Tools auch schon vor Dauer-Home Office Zeiten sind wir alle in der Bedienung geübt – was nicht heißt, dass immer alles reibungslos klappt.

Bei D3 arbeiten wir mit mit dem Chatprogramm Slack für die kurze Abstimmung. Als Projektteam innerhalb der Stiftung Bürgermut können wir so untereinander als auch mit allen Kolleg:innen in verschiedenen Kanälen passgenau kommunizieren. Die Integrationsmöglichkeiten von Trello und vielen anderen Programmen sind mindestens genauso toll wie kurze Videocalls zwischen zwei Personen. Bei Stimmungsbildern zwischendurch sagt ein GIF oft mehr als viele Worte – daher lieben wir auch die Giphy-Integration, sowie Quick Reaktions mit Emoticons. Das hält den Chat übersichtlich.

An Texten und Absprachelisten arbeiten wir gern in Shared Documents wie Google Drive, unseren Scrum-Prozess haben wir in Trello abgebildet und es gilt die Grundregel: Alles wichtige, insbesondere auch Dokumente/Anhänge werden per Mail verschickt. Unsere Dokumente liegen in der Cloud.

Größere Teambesprechungen machen wir in Zoom – im Beitragsbild oben könnt ihr uns dabei sehen. Hier können alle bei guter Qualität gleichberechtigt miteinander sprechen und bequem ihre Bildschirme teilen. Hierfür haben wir ebenso eine Lizenz wie für Adobe Connect. Bei beiden Anbieter:innen führen wir auch unsere Webinare durch. Wenn diese Räume belegt sind, weichen wir für Teamgespräche auf Google-Hangouts aus, welches für G-Suite-Nutzer:innen kostenlos ist.

Ganz schön viele Tools? Ihr wollt und müsst nachrüsten? Dann schaut doch mal hier:

Ein Ausschnitt aus dem aktuellen Stifter-helfen Newsletter

Hier gibt es Unterstützung und Übersicht

Tools

Bei Stifter helfen – Haus des Stiftens gibt es nicht nur eine Übersicht, welche Tools es auf dem Markt gibt, sondern vor allem bekommt ihr hier auch Rabatte und IT-Spenden, wenn ihr euch als Non-Profit dort registriert.

Das Gute: Derzeit rüsten einige Anbieter auf – so sind Zoom-Räume und Google Hangouts nun mit größeren Gruppen nutzbar. Andere Angebote wie z.B. Microsoft Teams werden von kostenpflichtig auf kostenfrei gesetzt. Zu diesem Thema hat die Süddeutsche Zeitung einen Überblicksartikel geschrieben. Andere Anbieter stoßen mit ihren kostenfreien Angeboten an ihre Kapazitätsgrenzen und müssen die Dienste einschränken, um in den Bezahlangeboten ihren Standard halten zu können.

Eine sehr gelungene Übersicht für Digitale Anwendungen im Home Office hat das DRK hier zusammengestellt. Auch der Webzeugkoffer des Paritätischen ist einen Blick wert: Webzeugkoffer.

Nachbarschaftshilfe, Home Office und Online

Eine wachsende wunderbare Übersicht über digitale Möglichkeiten in Corona-Zeiten sammelt das (englischsprachige) Corona Virus Tech Handbook – und Ihr könnt daran weiterschreiben, wenn die Kapazitäten es zulassen. Derzeit sind die Nachfragen sehr hoch: https://coronavirustechhandbook.com/

Eine tolle Sammlung zu verschiedensten Angeboten, die jetzt wichtig sind – von Nachbarschaftshilfe über Online-Learning, Mental Health und Co. – hat das Social Entrepreneur Netzwerk Deutschland (SEND) e.V. zusammengetragen.

Wenn es etwas umfangreicher zum Thema Homeoffice-Guidelines sein darf als unser Beitrag: Die Kolleg:innen bei t3n haben nach einer Nachtschicht dieses Handbuch vorgelegt.

Situation + Angebot = Überforderung

Gerade rappelt es bei allen, und viele Informationsangebote kursieren. Wir werden diesen Artikel behutsam erweitern mit Links zu Beiträgen, die für NPOs in Sachen „so geht digital“ jetzt wichtig sind. Über eure heißen Empfehlungen freuen wir uns – zum Beispiel in den Kommentaren.

Und natürlich werden wir unsere Reihe fortsetzen. Freut euch auf unsere nächsten Artikel zu Webinaren, Digitaler Zusammenarbeit und mehr!

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