#29 Produktiv unterwegs mit Notion

In der 29. Ausgabe von Plötzlich digital zeigte uns Jennifer Kosche, Geschäftsführerin der Social Media Agentur Room 707, den modularer Alleskönner Notion und erklärte, wie ihr das Programm sinnvoll in eure Arbeit integrieren könnt.

Foto von Kopfhörern und einem Handy, die auf einer Zeeitung liegen. Davor Text: Plötzlich digital. Die Sprechstunde. #29 Produktiv unterwegs mit Notion

Los ging es diesmal mit einer Umfrage: Wie fit seid ihr schon im Umgang mit der Anwendung? Das Bild war eindeutig – ein Großteil der Teilnehmenden stand noch am Anfang und kannte das Tool bisher kaum. Dementsprechend mussten erst einmal die Grundlagen geschaffen werden: Was ist Notion und was kann man damit machen?

Mit Notion könnt ihr eure Arbeit ganzheitlich organisieren, wobei Jennifer die geläufigsten Anwendungsszenarien, Projektmanagement, Wissensaufbereitung mit Wikis und umfangreiche Dokumentationen im Notizen-Format, gleich am Anfang kurz zeigte. Danach wurde tiefer eingetaucht: Ob Bullet-Points, strukturierte Listen, Medieneinbettungen oder verschiedenste Formatoptionen. Derzeit ist das Programm übrigens nur in Englisch und Koreanisch verfügbar, aber dafür immerhin auch via Apps auf verschiedensten mobilen Geräten gut einsetzbar. 

Nach dem kurzweiligen Anfang ging es an‘s Eingemachte, denn wie so oft steckt der Teufel im Detail. Jennifer teilte ihre (aus Datenschutzgründen) nachgebaute Notion „Kommandozentrale“, mittels derer sie viele Arbeitsbereiche ihrer Agentur regelt. Verknüpfungen über mehrere Ebenen, ähnlich einer Website, ausgefeilte Datenbanken mit Kategorien, Daten, Labels und persönlicher Zuordnung – Notion lässt sich individuell auf viele Anwendungsbereiche anpassen.

Zuletzt gab es noch ein paar Einblicke in konkrete Praxisbeispiele aus dem Agenturbereich: vom Redaktionsplan über Social Media-Pakete zur Freigabe für externe Partner:innen bis hin zur internen Wissenssammlung oder Selbstvorstellung des Projekts. Damit euch bei all den Einsatzmöglichkeiten nicht schwindelig wird und ihr das Gelernte in Ruhe ausprobieren könnt, hat uns Jennifer auch direkt noch ihr Beispielboard aus der Sprechstunde zum Verlinken bereitgestellt. Wir sagen Danke für die tolle Vorstellung und sind schon gespannt, wofür ihr das Allround-Tool in Zukunft einsetzt. 

Das Beispieldashboard zum Duplizieren findet ihr hier.

Ihr habt Fragen zu diesem oder einem anderen Tool?

Nicht umsonst war die erste digitale Sprechstunde zum Thema „Slack“. In einem eigenen Slack-Workspace könnt ihr auch vor und nach der Sprechstunde eure Fragen zu den jeweiligen Tools stellen und mit den ehrenamtlichen Expert:innen weiterdiskutieren. Ihr habt nach der Sprechstunde noch eine Frage, habt die Sitzung verpasst oder wollt für kommende Sprechstunden eure Fragen einbringen? Diskutiert mit uns:

Plötzlich digital. Die Sprechstunde

In Corona-Zeiten mussten viele soziale Organisationen plötzlich von 0 auf 100 ins mobile und dezentrale Arbeiten kommen. Dabei möchten wir euch helfen! Mit Plötzlich digital: Die Sprechstunde geben wir euch alle zwei Wochen Freitags um 11 Uhr einen virtuellen Raum, um gemeinsam mit anderen etwas Neues kennenzulernen.

Kommende Sprechstunde:

#30 Datenschutzfreundliche Webanalyse mit Matomo (11.06.)

Website-Tracking steht wegen der Weitergabe von sensiblen Daten oft im Widerspruch zum Datenschutz. Mit Matomo stellt euch Dietmar Fischer von der Marketingagentur Argo Berlin ein datensicheres Open-Source Webanalyse-Tool vor. Denn: Mit Matomo könnt ihr mehr über eure Nutzer:innen erfahren, ohne Kompromisse hinsichtlich deren Privatsphäre einzugehen.

Creative Commons Lizenzvertrag

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Alle bisherigen Ausgaben von Plötzlich digital. Die Sprechstunde anschauen

Viele Tools haben wir uns schon von erfahrenen Anwender:innen zeigen lassen. Angefangen mit Slack und Zoom über Projektmanagementtools wie Asana und Trello, Microsoft Teams oder HumHub für die Kollaboration und und und. Alle Folgen zum Nachschauen gibt es hier.

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