re:publica 2019 – Tag 1

Herzlich Willkommen zu unserem Live-Blog von der re:publica! In den kommenden zwei Tagen möchten wir euch mitnehmen und zeigen, was sich auf der re:publica tut, welche Trends wir entdecken und welche spannenden Menschen aus der Zivilgesellschaft wir dort treffen.

Tag 1 – wie alles begann

Die re:publica – das Klassentreffen der Digitalszene Deutschlands. Mehrere tausend Gäste haben sich an Tag eins gemeinsam mit uns in der Station Berlin zusammengefunden, um die großen und kleinen digitalen Themen unserer Zeit zu diskutieren.

Wir starten den Tag mit einer langen Schlange: Ganz im Sinne von „Safety first“ müssen alle digitalen Endgeräte, die größer als ein Smartphone sind, auf Herz und Nieren überprüft werden. Ein Gutes hat das Anstehen dann aber doch, denn wir haben Michael von Winning von der Robert Bosch Stiftung getroffen. Die Stimmung ist trotz Andrang gut, denn die Freundlichkeit der Menschen vor Ort macht so manche Panne wieder wett. Ironische Kommentare gibt es natürlich trotzdem 🙂

Aber die Laune lassen wir uns nicht verderben. „Schuld“ an den erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist nämlich niemand geringeres als Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der auch die Eröffnungsrede hält.

Pflichtprogramm: Eröffnungspanel

In einer recht kurzweiligen Ansprache nimmt Steinmeier Bezug auf das Motto der re.Publica in diesem Jahr: tl:dr (too long, didn’t read)

Das Plädoyer für Zwischentöne und Nebensätze verfehlt seine Wirkung beim Publikum nicht.

Foto:Frauen Computer Zentrum Berlin auf Instagram

FOMO – Fear of missing out!

Nach einer kurzen Pause geht es weiter: Kann Deutschland den Anschluss an die Digitalisierung schaffen? Diese Frage lockt viele Gäste in einen etwas zu kleinen Raum. Zwei Vertreter:innen aus Konzernen diskutieren das Thema – leider mit einem starken Fokus auf die Gewinnmaximierung von digitalen Produkten. Gesellschaftliche Fragen kamen hier unserer Meinung nach etwas zu kurz. Schade – die Zeit hätten wir anders nutzen können! Die FOMO – fear of missing out – ist endültig eingetreten.

Zwischen Digital Literacy und Hatespeech

Danach geht es schnell weiter zu einem Highlight des Tages: Der Stand von Wikimedia! Vorbei hetzen wir unter anderem auch an der Friedrich-Ebert-Stiftung und vielen weiteren Repräsentanten des Nonprofit-Bereiches. Schön, dass auch die Zivilgesellschaft neben den großen Playern aus Wirtschaft und Politik Präsenz zeigt!

Aber schnell zu Wikimedia. Hier gibt es am Stand einen Impulsvortrag zum Thema Digital Literacy. Im anschießenden Interview verrät Referent Christian Friedrich uns, was es mit Digital Literacy und mit digitalem Engagement auf sich hat! Das Interview könnt ihr in den kommenden Tagen bei uns finden.

Nächster Stopp: Amadeu Antonio Stiftung! Auch sie haben uns ein kurzes Video-Interview gegeben. Warum sollte die Zivilgesellschaft digital aktiv werden? Und: Wie geht man damit um, wenn man mit Hassrede konfrontiert ist? Das seht ihr hier:

Von digitalem Strukturwandel bis Hatespeech

Der Nachmittag ist thematisch bunt gemischt – auch einer der großen Vorteile der re:publica. Wir starten mit dem Panel von Markus Sauerhammer. Der gelernte Landwirt und aktuelle Vorsitzende des Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschlands -SEND E.V. – beschäftigt sich mit dem Thema, wie wir von dem landwirtschaftlichen Strukturwandel lernen und Schlüsse für die digitale Transformation unserer Gesellschaft ziehen können.

Ein interessanter Vortrag mit spannenden Parallelen und Forderungen:

Weiter geht es mit einem Panel zum Thema „Aufräumen im Trollhaus! Hetze und Gegenrede in Kommentarbereichen“. Spannende Learnings zum Umgang und der Moderation liefert eine aktuelle Studie des Institute for Internet and Democracy Düsseldorf:

Und Beispiele aus der Praxis von der Aktion #Ichbinhier:

Morgen geht es weiter! Es erwarten euch und uns wieder viele Live-Eindrücke und Interviews .Bis dahin entlassen wir euch mit unseren drei Messages des Tages:

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