Zwischen Strandbar und Waldbühne: Learnings und Tipps vom D3 Community Event 2021

Wir waren am Strand – mit euch und dem D3 Community Event. Zwar nur virtuell, aber so war bei 35°C Außentemperatur die Hitzschlaggefahr zumindest geringer. Im Nachbericht beschreiben wir das technische Setup, unsere Learnings und ein paar Kernerkenntnisse aus den Workshops genauer.

In der 2D Welt Gathertown sieht man pixelige Avatare aus der Vogelperspektive auf einer Waldbühne. 4 stehen auf der kleinen Holzbühne, rund 20 weitere sitzen im bestuhlten Publikum.

Das dritte Jahr mit D3-Community-Event, und das zweite Jahr in Folge digital: Das hätten wir bei Projektstart nicht gedacht. Die Idee hinter dem D3 Community Event: neuer Input, Begegnung auf Augenhöhe und informelles Netzwerken. Gerade die letzten beiden Punkte sind das, was im Digitalen oft vermisst wird oder einfach nicht ins Rollen kommt. In diesem Nachbericht möchten wir euch darstellen, warum wir uns als Antwort auf diese Herausforderung für einen integrierten Mix von Zoom und gather.town entschieden haben –und welche Kernerkenntnisse wir aus den Workshops mitnehmen.

Der Tool-Mix

Hätten wir uns in einer physischen Veranstaltungslocation getroffen, wären beim ersten Kaffee nach dem Ankommen im Foyer, am Materialtisch oder an der Netzwerkwand schon die ersten Gespräche entfacht. Inspiriert durch die Impulse aus den Workshops stellen wir uns noch mehr Raunen und Geplauder in der Mittagspause vor, bevor spätestens beim Hinausgehen die letzten Visitenkarten getauscht werden. Dass das so ganz ungewungen online nicht so recht passiert, wurde im vergangenen Jahr oft beklagt. Tools mit Netzwerk-Karussels wie z.B. hopin oder räumliche Programme wie wonder.me oder gather.town schaffen hier neue Möglichkeiten. Nach vielen internen Tests und Besuchen bei anderen Veranstaltungen blieb unser Favorit für ungezwungene Begegnungen gather.town.

gather.town für das Gefühl & das Soziale

Im Titelbild ist es gut zu sehen: Gather.town ist eine virtuelle 2D-Welt, die aussieht wie ein altes Computerspiel. Der Reiz: Als kleiner selbstgestalteter Avatar können Nutzer:innen frei durch die geschaffenen virtuellen Welten streifen und wirklich zu einer Bühne oder einem Workshopraum „gehen“. Begegnet man auf dem Weg dorthin oder an Netzwerkstellen den Avataren anderer Teilnehmender, geht ein gemeinsamer Audio-Video-Gesprächsraum für alle in der direkten Umgebung auf. So werden spontane individuelle Begegnungen und Kleingruppengespräche möglich. gather.town ist ein Open Source-Produkt und bis 25 Personen kostenfrei. Übersteigt ihr diese Zahl, ist eine Abrechnung nach Teilnehmenden pro 2-Stunden-Fenster möglich.

Wir hatten uns ein virtuelles Sommerparadies mit Strand, Meer und Strandbar, Workshop- und Plenumsräumen im Stile von „Freiluftkino“ oder „Waldbühne“ ersonnen. Als Treffpunkt für Gespräche waren einladende Sitzbänke, Strandmatten oder Elemente wie eine virtuelle Fischbrötchenbude oder ein Informationstresen zu finden. Auch eine Art Materialtisch (in Form einer virtuellen Infotafel, über die man auf unsere Seite zugreifen konnte) war eingebaut. An Spieletischen konnten kurzweilige digitale Spiele wie Garticphone, Codenames oder Dixit miteinander gespielt werden.

Individuelle Gespräche und Spiele sind aber nur die halbe Miete. Natürlich wollten wir mit allen gemeinsam starten und für alle hörbar sein, nicht nur für die, die sich gerade zufällig in unserer Nähe drängten. Mit der Broadcast-Funktion geht das ganz leicht. Ob vom Host dazu freigeschaltet oder durch das Betreten einer dafür vorgesehenen Fläche (vergleichbar mit dem legendären „Speakers Corner“ in London) schallt eure Stimme dann durch die gesamte gather.town. Bei uns war das eine echte Bühne mit Zuschauerraum, in dem sich einige digitale Teilnehmende sogar freiwillig in die erste Reihe setzten – das kennen wir von analogen Events anders.

„Warum habt ihr dann noch Zoom dazu genommen?“

Diese Frage haben einige von euch uns während des Events und bei der Führung durch die gather.town gestellt. Schließlich können sich bis zu 25 Personen als Gruppe zusammenstellen und interagieren. Auch das Bildschirmteilen ist für allem im Radius möglich. Das reicht doch für bestimmte Workshops? Jein.

Wir hatten auf den Workshopräumen in der gather.town bewusst kleine Interaktionselemente (für Harry Potter Fans: Eine Art Portschlüssel) hinterlegt. Durch das Drücken von „x“ in der Nähe des Elements öffnet sich der hinterlegte Zoom-Raum. Statt einer langen Linkliste mussten wir so nur einen Link zu gather.town versenden (eigentlich, dazu mehr unter „Barrierefreiheit“).

Warum also noch ein zusätzliches Tool?

  • Wir wollten euch nicht vorab auf die Workshops aufteilen und wussten daher nicht, ob mehr als 25 Personen an einem Workshop teilnehmen wollen – was leider bei gather.town nicht geht.
  • Die Anzahl zeitgleich sichtbarer Personen ist sehr beschränkt und verhindert gute Interaktion
  • gather.town ist leider nicht barrierearm und unterstützt weder Untertitel, das Anpinnen von Gebärdendolmetscher:innen, noch lässt es sich blind bedienen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Barrierefreiheit digital – nicht nur als Workshop

In diesem Bereich haben wir sicherlich die steilste Lernkurve absolviert. Basierend auf euren Rückmeldungen und unseren Erfahrungen – auch bei den Kolleg:innen vom Digital Social Summit – haben wir entschieden: Das Thema „Barrierefreie Onlineevents“ ist ein Zukunftsthema und gehört auf unseren Workshop-Agenda. Aber was heißt das für unser Event? Gern wollten wir hier auch möglichst barrierearm vorgehen.

Learning 1: Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken

Die Entscheidung für und Buchung von gather.town stand bereits, als uns klar wurde, dass dieses Tool leider kaum eine Anforderung an Barrierefreiheit erfüllt. Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung können das Tool auch mit Screenreadern nicht (gut) bedienen, für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen fehlt die Möglichkeit zur Einbindung einer Untertitelung oder das Anpinnen von Gebärdendolmetscher:innen. In seiner bunten, wuseligen Erscheinung ist es auch für andere Gruppen nicht gut zu nutzen. Zoom hingegen bietet zumindest in vielen dieser Facetten barrierearme Funktionen. Hätten wir uns das vorab bewusst gemacht, hätten wir gather.town nicht als die zentrale Anlaufstelle, sondern vielleicht als optionalen Punkt angeboten.

Im Vorfeld diskutierten wir auch über die Frage, welche Barrieren wir realistisch mit unserem Budget abbauen können, und wo es nötig ist: Welchen Sinn haben beispielsweise Untertitel, wenn sie niemand braucht? Dazu haben einige von euch uns im Vorfeld mit Hinweisen weitergebracht. Doch während einige Betroffene es gut finden, wenn sie gebeten werden, sich zu melden, wie wir ihnen die Teilnahme ermöglichen können, haben uns andere gespiegelt, dass diese Bittstellerhaltung unschön ist und das Angebot gleich so barrierearm wie möglich gestaltet sein sollte.

Learning 2: Die ideale Allrounder-Lösung gibt es nicht

Die schlechte Nachricht vorweg: Auch bei den gängigen Videokonferenzprogrammen gibt es nicht den perfekten Alleskönner. In seinem Workshop zu barrierefreien Online-Events stellte uns der Referent Alexander Pfingstl von bfit-bund, der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik, einen sehr hilfreichen laufend aktualisierten Vergleichsartikel über Videokonferenzanbieter in Sachen Barrierefreiheit vor.

Was das eine Programm gut macht (automatisierte Untertitel) kann das andere Programm gar nicht, dafür kann dieses Programm wiederum mit extra Kanälen für Dolmetscher:innen punkten oder ist gut für Screenreader geeignet oder lässt sich gut per simpler Tastatur steuern. Zoom schneidet jedoch in der Gesamtschau in Sachen Barrierearmut eher im oberen Bereich ab. So entschieden wir uns für die Workshops für dieses Tool und buchten eine Lösung mit KI-erstellten Untertiteln hinzu. Die Links zu den Workshops gab es dann vor jeder Runde zusammen mit den Links für die Untertitel noch einmal direkt – ohne den Umweg über das Vernetzungsangebot auf gather.town.

Learning 3: Die richtigen Lösungen kennen – und finanzieren können

Im Dritten Sektor sind die Veranstaltungsbudgets selten üppig. Vielleicht ist das Highlight-Event im Jahr etwas besser finanziert – aber um barrierearme Teilhabe ganzjährig bei allen digitalen Veranstaltungen anbieten zu können, braucht es noch eine gute Lösung. Geld braucht ihr außer für viele Tools auch für Gebärden- oder Schriftdolmetscher:innen (auch für Fremdsprachen). Wir entschieden uns nach dem Motto #SoGehtDigital und aus Kostengründen für durch eine KI erstellte Untertitel, die das Gesagte unmittelbar in Schrift übersetzten.

Der ewige Popkulturkampf zwischen Trekkies und Star Wars bei unserem Community-Event. Was in dieser Form natürlich lustig wirkt, ist es für diejenigen, die auf die Untertitel angewiesen sind, jedoch nicht.

Auch diese Lösung war nicht günstig – und um inhaltlich gut folgen zu können, eher unbefriedigend. Zwar wurden weite Teile richtig transkribiert, aber gerade bei relevanten Tipps z.B. auf Programme, Websites, Gesetze oder bei der Verwendung von Fremdworten wurde das Transkript eher kryptisch. Auch die Integration in Zoom war nicht so einfach. Google Meet ist hier gerade auf Englisch schon einen Schritt weiter und hat eine integrierte KI zu bieten, schneidet aber bei den meisten anderen Kriterien schlechter ab.

Schriftdolmetscher:innen – am besten mit paralleler Gebärdendolmetschung – wäre wohl die beste Option gewesen. Wenn dies nicht aus Projektmitteln gezahlt werden kann, könnt ihr euch beispielsweise bei der Aktion Mensch um eine Mikroförderung für solche Ausgaben bewerben. Das sollte dann allerdings rechtzeitig erfolgen

Die Workshops

In zwei Workshoprunden hattet ihr die Wahl zwischen fünf verschiedenen Workshopthemen, die wir als Zukunftsthemen für die digitale Zivilgesellschaft nach der Pandemie sehen.

Workshop Digitales Engagement

Mit Gül Yavuz ging es in den Begriffsdschungel rund um digitale Engagements. Gül ist seit 2019 für das Thema digitales Engagement in der freiwilligenagentur | oskar in Berlin-Lichtenberg zuständig. Bislang hat sie noch keine/n Kolleg:in mit einem ähnlichen Berufsprofil getroffen. Daher waren wir neugierig: Was macht Gül – und was hat die Aktivierung von digitalem Engagement mit unserer eigenen Arbeit zu tun? Wir glauben, dass mit den vielen Erfahrungen zu digitalen Möglicheiten im Rahmen der Pandemie hier ganz neue Spielfelder entstehen.

Wir wollen es nicht wiederholen: In einem Portrait haben wir Gül und ihre Arbeit vorgestellt. Im Folgenden findet ihr ihre ausführliche Präsentation, in der das Themenfeld definitorisch aufgerollt wird – und jede Menge Denkanstöße zu finden sind, wie digitales Engagement in der Praxis aussehen und begleitet werden kann.

Workshop Hybride Zusammenarbeit

Jakob Filzen von Start with a friend gab einen Einblick in die Organisation der bundesweiten Organisation, die sich nach dem Prinzip der Soziokratie organisiert. Hierbei wird die Verantwortung in Domänen und Kreise aufgeteilt. „Das entschlackt die Verantwortung und auch irgendwie das Bedürfnis, ständig alle direkt beieinander zu sein. Wir können auch ohne uns zu sehen, ganz gut arbeiten, weil wir parallel Verantwortung für unsere gemeinsame Vision tragen.“ Darin liegt sicherlich ein wichtiger Schlüssel, um den Spagat zwischen on- und offline arbeitenden Teams zu bewältigen.

Es stehen noch viele Detailfragen im Raum, wie hybride Arbeitsprozesse bestmöglich ausgestaltet werden können. Im Workshop lag der Fokus auf den Learnings, welche Elemente rein digital weniger gut und welche besser funktionieren, und welche Tools dabei geholfen haben. Jakob zeigte dabei das Setup aus Slack, Trello und Miro, das für die Patenschaftsorganisation gut funktioniert hat. Am Ende wurde 4 Jahre in die Zukunft geschaut:

Workshop Barrierefreie Onlineevents

Zu dem Thema haben wir eingangs ja bereits viel geschrieben. Mit Andreas Pfingstl von bfit-bund reisten wir einmal quer durch die Anforderungen an barrierearme Events – und mit welchen Schritten man Barrieren bestmöglich abbaut. Den übersichtlichen Artikel, welches Videokonferenztool welche Barriere besonders abmildert oder aufbaut, haben wir bereits am Ende des Abschnitts verlinkt. Im zweiten Teil des Workshops diskutierten wir unter anderem, was wir sonst noch beachten können, um Barrieren abbzubauen. Dabei ging es z.B. um

  • das Tragen von Headsets für ein klareres Audio oder den
  • den zusätzlichen Einsatz einer guten Kamera, um das Lippenlesen zu ermöglichen oder Kontraste besser abbilden zu können,
  • die Prüfung von Websiten und Dokumenten auf Barrierefreiheit mit entsprechenden integrierten Funktionen oder Plug-Ins,
  • das konsequente Einfügen von an Alternativtexten und Untertiteln bei Videos auch in Social Media, z.B. im Rahmen der Bewerbung. Jedoch können gerade Untertitel bei Videos echte Zeitfresser sein können – ein Tipp ist, die automatisch generierten Untertitel bei Youtube nur nachzubearbeiten) und
  • die klare Vorabkommunikation zu Bedarfen/Angebot u.v.m.

Das Fazit: Es geht weniger um Tools, sondern um eine Haltung des Ermöglichens! Einen kleinen Einblick in den Workshop gibt es in der Präsentation von Alexander. Weitere Aspekte findet ihr in unseren Beiträgen zu #BarrierefreiPosten – und auf euren Wunsch im Feedback hin, zukünftig auch verstärkt auf so-geht-digital.de.

Workshop Hybride Events

Die Königsklasse unter den Events? Viele von euch haben uns gespiegelt: Wir haben in der Pandemie digital ganz andere Zielgruppen bzw. Menschen erreicht als analog, ob in der Elternarbeit oder bei der Kongressorganisation. Wie toll wäre es, die neuen und die alten Gesichter auch mittelfristig mit passenden Formaten abzuholen und zusammenzubringen? Benjamin Holm von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch zeigte in seiner Einstiegspräsentation eine Vielzahl hybrider Veranstaltungsansätze aus der eigenen Arbeit, in der on- und offline Formate gemischt wurden.

Bildungsforscherin Nele Hirsch vom E-Bildungslabor hat zum Thema hybride Events und hybrides Lernen einen wunderbaren Beitrag geschrieben, der zeigt: Nicht immer meinen alle mit hybriden Events das Gleiche.

Anführungszeichen

Es kann bedeuten, …

  1. … dass Lernen nie nur analog oder nur online stattfindet. Denn wer sich an einem physischen Ort aufhält, hat fast immer auch einen Online-Zugang dabei. Und wer online lernt, ist zugleich immer auch an einem physischen Ort.
  2. … dass es in einem Lernangebot sowohl überwiegende Online-Phasen als auch überwiegende Präsenzphasen gibt. Dafür ist auch der Begriff ‘Blended’ gebräuchlich.
  3. … dass zur gleichen Zeit einige Lernende online lernen und andere an einem physischen Ort. Dies scheint mehr und mehr die vorherrschende Lesart zu werden.

    Quelle: ebildungslabor.de/blog/hybrid2

Im Workshop beleuchteten wir vorallem die 2. Dimension und empfehlen hierzu die folgend verlinkte Präsentation. Wer zu Nr. 3 mehr lesen möchte, dem legen wir unsere Serie zu Hybriden Events ans Herz.

Workshop Widerstände im Digitalisierungsprozess

Last but not least gab es in diesem Workshop eine kleine, feine kollegiale Beratungsstunde mit Tobias Oertel von youvo.org. Wie schaffen wir es, neue Prozesse und Innovation in unseren Organisationen zu verankern, und dabei alle mitzunehmen? In seinem Input zeigte Tobias verschiedene Konzepte auf und eine Menge kleiner und größerer Hilfsmittel, die auf dem Weg unterstützten können. Sehr oft ging es darum, Wissen, Vorannahmen und Pläne explizit zu machen.

Im zweiten Teil brachten verschiedene Teilnehmerinnen konkrete Herausforderungen im digitalen Transformationsprozess ein, für die in einer kollegialen Beratung gemeinsam Lösungen überlegt wurden. Von der Abhängigkeit von IT-Abteilungen im Widerspruch zu agilem Ausprobieren, von Technikskeptiker:innen auf Leitungsebene oder völlig neuen Herausforderungen im digitalen Führen, war viel dabei.

Zentrale Tipps waren u.a.:

  • eine lernende, wertschätzende Kultur und eine Fehlerkultur vorleben und etablieren,
  • Testphasen verbindlich absprechen, um beispielsweise x Wochen ein neues Tool zu testen, um dann gemeinschaftlich die Erfahrungen auszuwerten, bevor über die finale Implementation gesprochen wird,
  • Ablehnung auch auf dahinterstehende Angst überprüfen und helfen, diese aufzulösen und
  • die Macht des stärkeren Arguments nutzen: Hängen wichtige Kooperationen von der Veränderung der Prozesse ab? Ist das neue Tool aus DSGVO-Perspektive sicherer und gibt damit der Organisation ein festeres Fundament?

Ähnliche Herausforderungen und Lösungsansätze findet ihr auch in unserer Serie zu Digitalstrategien verschiedener Organisationen. Die Erarbeitung ist immer das eine, die Implementierung etwas anderes. Fest steht: Im Austausch über unserer Erfahrungen kommen wir weiter!

Das war es also, das D3 Community Event 2021.

Wir haben uns sehr gefreut, viele von euch Wiederzusehen und ein neues digitales Setup auszuprobieren. Dabei haben wir, wie oben beschrieben, eine steile Lernkurve in Sachen Barrierefreiheit absolviert. Und auch eine weitere Erkenntnis, die auch im Workshop zu hybriden Events ebenso wie im Feedbackbogen thematisiert wurde, verhärtet sich. Ob bei analogen oder digitalen Veranstaltungen: Immer ist der Ruf nach mehr Zeit für individuelle Vernetzungsmöglichkeiten groß. Im Verhältnis zur großen Nachfrage werden diese jedoch kaum genutzt – so war es in der bewusst langen Mittagspause in unserer gather.town eher leer. Woran das liegt? Wir bleiben dran. Wenn ihr einen Tipp habt, schreibt ihn gern in die Kommentare.

Hybrid und barrierearm in eine digital unterstützte Zukunft: Wir freuen uns auf den weiteren Prozess mit euch, diese Buzzwords mit Leben zu füllen. Bis bald!

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