Zoom statt Zusammensitzen: Wie sich Begegnungsprojekte während der Pandemie digitalisieren

Organisationen, deren Wirkweise auf analoger Begegnung aufbaut, mussten diese während der Pandemie digitalisieren. Wir bei D3 haben uns aufgemacht, Projekte zu portraitieren, denen dieser Weg besonders gut gelungen ist.

Foto eines Mannes, der beim openTransfer Patenschaften Camp per Zoom an einer Sitzung teilnimmt.

Das Virus hat unser Alltagsleben durcheinandergewirbelt. Nicht nur im Privaten. Soziale Organisationen, deren Wirkmodell ursprünglich auf analogen Begegnungen aufbaute, waren zu Pandemie-Beginn aufgeschmissen. 1:1-Mentoring, Schulbesuche, Sozialberatungen, Sprechstunden oder Workshops – wie sollen wir das realisieren, wenn wir unsere Zielgruppen nicht oder nur mit Einschränkungen sehen dürfen?

Durch virtuelle Vernetzung kann ehemalig analoges Wirken auch im Corona-Kontext fortgeführt werden. Allerdings ist die Digitalisierung von Begegnungsprojekten oftmals mit vielen Fallstricken versehen: Wie machen wir unsere Zielgruppe fit für Zoom? Wie können wir analoge Veranstaltungen ins Digitale transportieren? Wie gestalten wir Projekte, die auf echten Treffen in der echten Welt basieren, digital? Was tun, wenn die Zielgruppe keine ausreichende Ausstattung mit Endgeräten und Internetzugang hat? Gar nicht so einfach – vor allem, wenn der Sprung ins Virtuelle so plötzlich wie im letzten Frühjahr kommt.

Es gibt sie in allen Bereichen: Projekte, die sich im Kontext der Pandemie erfolgreich digital neu erfunden haben und – jetzt zwar räumlich entfernt aber – weiterhin mit sozialem Mehrwert für ihre Zielgruppen wirken. Das heißt jedoch nicht, dass dabei alles reibungslos geklappt hat. In verschiedenen Organisationsportraits dokumentieren wir Erfolgsgeschichten, Fallstricke, gute Strategien und die kleinen Fails, die dann doch immer geschehen – aber ja irgendwie auch dazugehören. Unser Ziel: Durch den Blick hinter die Kulissen gemeinsam in der Krise zu lernen.

+ + + Die Serie wird fortlaufend erweitert + + +

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